Der Stadtjugendring Königs Wusterhausen e.V. (SJR KW) ist der Dachverband der Jugendverbände in der Stadt Königs Wusterhausen (KWh), dem auch Einzelmitglieder angehören.
Der SJR KW ist ein anerkannter freier Träger der Jugendhilfe und ist in der Stadt Königs Wusterhausen mit seinen Ortsteilen und in der Gemeinde Heidesee tätig.
Zu den Angeboten zählen:
- Jugendbildungsarbeit
- Ferienfreizeiten
- Streetwork und mobile Jugendarbeit in KWh und den Ortsteilen
- Sozialarbeit an Grund- und Oberschulen
- Jugendarbeit in Jugendfreizeitzentren / Jugendclubs
Die Angebote des Stadtjugendrings bieten einen kreativen Frei- und Schutzraum für Kinder und Jugendliche. In ihnen sollen persönliche Nähe, Teilhabe, ganzheitliches Lernen und Handeln im alltagsmäßigen Umgang zur Entwicklung sozialer Kompetenzen gelebt werden. Nähe und Distanz mit allen Beteiligten immer wieder zu reflektieren ist hierbei wesentlich, um Werte wie Respekt, Wertschätzung und Vertrauen in den Angeboten zu leben. Die Achtung der persönlichen Grenzen und der Würde der Kinder und Jugendlichen und somit der Schutz vor Gewalt ist hierbei wesentlich.
Das institutionelle Schutzkonzept unterstützt die unterschiedlichen Akteure des Stadtjugendrings, Räume zu gestalten, in denen Kinder und Jugendliche vor Gewalt geschützt sind. Das Risiko von Machtmissbrauch wie z.B. sexualisierter Übergriffigkeit gilt es mit dem Schutzkonzept zu vermindern. Kinder und Jugendliche sollen hier kompetenten Ansprechpersonen begegnen, die zuhören und unterstützen, wenn ihnen Gewalt angetan wird oder wurde.
Das Schutzkonzept des Stadtjugendrings schafft Transparenz, insbesondere für die Mitarbeitenden, sodass Betroffene durch die Maßnahmen Mut entwickeln können, auf sich aufmerksam zu machen, um Zugang zu Hilfen zu erhalten. Es basiert auf einer Analyse der Situation, der Kommunikation, der Haltung und der Kultur sowie Strukturen und Vereinbarungen innerhalb des Stadtjugendrings. Grundlegend ist die Bereitschaft aller Beteiligten, Bewährtes in Frage zu stellen, Veränderungen zuzulassen und zu gestalten. Die Partizipation der Kinder und Jugendlichen ist daher entscheidend. Es soll Handlungssicherheit für die ehren- und hauptamtlichen Mitarbeitenden bei präventiven Maßnahmen und im Falle einer notwendigen Intervention bieten, die erforderlichen Schritte einzuleiten und die entsprechenden Stakeholder zu beteiligen. Für die beteiligten Beschäftigten, Honorarkräfte oder Freiwilligen ermöglicht dies den transparenten und offenen Austausch mit dem Thema (sexualisierte) Gewalt und Machtmissbrauch.
Das gesamte Schutzkonzept:
Das Beschwerdemanagement des Stadtjugendrings sieht vier Beschwerdeverfahren vor:
Persönliche, direkte Beschwerde bei den Mitarbeitenden:
Persönliche, direkte Beschwerde bei der Geschäftsführung/Vorstand:
Schriftliche/Online-Beschwerde über ein Formular auf der Internetseite des Stadtjugendrings:
Schriftliche/Online-Beschwerde über die unabhängige Beschwerdestelle:
Silke Michelson
c/o Grenzläufer e.V., Salzmarkt 11, 15749 Mittenwalde
Kontakt: silke.michelson@grenzlaeufer-ev.de / 01520 – 4593024
