Gedenkstättenpädagogik

Geschichte neu verstehen – Tag 4

Am letzten Tag in der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück haben die Gruppen die Arbeit an ihren Themen beendet und ein Plakat darüber erstellt. Anschließend wurden die Ergebnisse den anderen Gruppen vorgestellt, der Fleiß wurde mit einem Applaus der Jugendlichen belohnt. Zum Abschluss haben wir darüber diskutiert, wie die Überlebenden danach mit ihren Erinnerungen weiter gelebt haben und damit umgegangen sind und wie es den Tätern von damals erging. Eine spannende Diskussion entstand. Zurück in Königs Wusterhausen werden wir morgen an der Erstellung unseres Heftes arbeiten.

Geschichte neu verstehen – Tag 3

Der Tag startete zunächst mit einem ausführlichen Rundgang durch das Gelände, bevor es in die Arbeitsgruppen ging. Hier wurde in der Hauptausstellung und mit direkten Quellen recherchiert und gearbeitet. Nach einem intensiven Nachmittag haben wir uns noch ausführlicher mit dem Ort der Namen beschäftigt. Hier sind 13.161 namentlich bekannte Opfer in einem großen Buch aufgelistet.

Morgen werden wir die Arbeit in den Gruppen fortsetzen und uns die Ergebnisse gemeinsam anschauen, bevor es wieder zurück nach Königs Wusterhausen geht.

Geschichte neu verstehen – Tag 2

Am zweiten Tag unserer Projektwoche „Geschichte neu verstehen“ sind wir heute in die Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück gefahren. Die nächsten Tage werden wir uns hier intensiv mit der Geschichte des Ortes auseinander setzen. Heute haben wir uns zunächst anhand von Fotos aus dem ehemaligen Arbeitslager mit dem Thema beschäftigt. Die Jugendlichen haben großes Interesse gezeigt und viele Fragen gestellt. Anschließend ging es mit Digitalkameras ausgestattet auf einen Fotospaziergang und die Jugendlichen konnten selbständig das Gelände erkunden und Dinge auf Fotos festhalten, die sie beeindruckend fanden oder worüber sie mehr wissen wollten. Zum Abschluss und Ausblick auf die nächsten Tage haben wir ein Gedicht von Ceija Stojka gelesen, die als Kind in Ravensbrück war.

Geschichte neu verstehen – Tag 1

Am heutigen Montag fand der erste Tag unserer Projektwoche „Geschichte neu verstehen“ statt. Aus beiden Schulen fanden sich 21 Jugendliche des Jahrgangs 9 sowie ein Geschichtslehrer in der HerderOS zusammen, um sich auf unsere Gedenkstättenfahrt vorzubereiten. Dafür gab es zunächst ein gemeinsames Frühstück, um sich kennenzulernen. Daran schloss sich eine Assoziationsrunde und ein Inputvortrag, gefolgt von einem thematisch passenden Film.

Anschließend ging es zu einem Stadtrundgang, Stolpersteine und Gedenktafeln waren hier das Ziel.

Morgen früh geht es zu unserem Seminar nach Fürstenberg/Havel, in die Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück.

Wir bedanken uns bereits jetzt schon beim Landkreis Dahme-Spreewald für die finanzielle Unterstützung dieses Projektes.

Wochenplan Schulsozialarbeit KWh (KW39)

„Ich wollte dir nur mal eben sagen, dass du das Größte für mich bist..“ (Kompliment von Sportfreunde Stiller)

Nächste Woche steht unser schulübergreifendes Projekt an:“Geschichte neu verstehen“.

Wir werden ab Montag konkreter berichten, was in diesem Schuljahr auf der Gedenkstättenfahrt passiert.

Habt ein schönes Wochenende!

Deutsch-tschechisches Fachforum zum Jugendaustausch Tag 3

Drei intensive Tage wurden heute mit der Vorstellung von Best-Practice Angeboten beendet: einmal ging es um ein Projekt des Menschenrechtszentrums Cottbus und weiter um Gedenken in Lidice und Prag. Den Abschluss bildete ein Workshop, der Erinnerungsarbeit und Tanzpädagogik verbindet.

Wir haben viele Anregungen und Ideen für unsere Arbeit mitnehmen können. Einen Partner für einen schulischen Austausch leider (noch) nicht, aber wir bleiben dran.

Inzwischen sitzen wir erschöpft im Zug nach Berlin. Wir freuen uns auf die kommende Woche!

Deutsch-tschechisches Fachforum zum Jugendaustausch Tag 2

Heute gab es zunächst eine Einführung ins Thema durch die deutsch-tschechisch und deutsch-slowakische Historikerkommission, bevor die Workshops starteten: pädagogische Konzepte für den internationalen Austausch in Gedenkstätten, Begegnungsraum Geschichte-außerschulische Lernorte, pädagogische Erinnerungsarbeit mit Zeitzeugen (Ernst Grube), Methoden zur Menschenrechtsbildung und Erinnerung und viele weitere.

Inzwischen sind wir ganz schön platt und der Kopf schwirrt, aber bevor wir ins Bett fallen können, gibt es noch eine Theater-Performance. Morgen werden wir bereits bestehende Best-Practice Angebote kennenlernen, bevor es am Nachmittag nach Hause geht.

Deutsch-tschechisches Fachforum zum Jugendaustausch Tag 1

Moni und Bea sind in München zum Fachforum „Gemeinsam erinnern für eine gemeinsame Zukunft“.

Selbst für Schulsozialarbeiterinnen-Verhältnisse ging es zu nachtschlafender Zeit mit dem Zug nach München, wo wir am NS-Dokumentationszentrum auf die weiteren Teilnehmer aus ganz Deutschland und Tschechien trafen. Nach einem kurzen Inputvortrag, der simultan übersetzt wurde, ging es in Kleingruppen durch den Lern- und Erinnerungsort. Vieles ist multimedial aufgearbeitet und dreht sich vor allem um die Stadt, die mit dem Aufstieg des Nationalsozialismus verbunden ist.

Weiter ging es zum Schloss Fürstenried, dem Tagungsort der nächsten Tage. Die offizielle Begrüßung und Eröffnung erfolgt durch die Generalkonsulin der Tschechischen Republik.

Wir freuen uns auf spannende Tage mit Workshops, Referaten und Austauschmöglichkeiten.