Monthly Archives: Mai 2019

Mobil mit Stil – MJA in den Ortsteilen von Königs Wusterhausen meets AG OBST

In der vorletzten Woche waren die vier Sozialarbeiter von Montag bis Mittwoch in den Ortsteilen nicht anzutreffen, was war denn da los?

Wie in unseren Projekten angekündigt, waren wir vier Kollegen vom Kreissportbund/Kreissportjugend und dem Stadtjugendring aus den Ortsteilen gemeinsam auf der diesjährigen Fachtagung der AG OBST. Und nein, wir haben natürlich nicht gelernt, mit welchem Steinobst man besonders gut Kuchen backen kann und was sich gut für  die Herstellung von Marmelade und Gelee eignet. AG OBST steht für die (A)rbeits(G)emeinschaft (O)rganisation (B)undesoffenes (S)treetworker(T)reffen, zu welcher jährlich über hundert Sozialarbeiter aus den Bereichen Streetwork und Mobiler Jugendarbeit aus dem gesamten Bundesgebiet, aber auch dem deutschsprachigen Ausland zusammenkommen und getreu dem Motto: „Von Fachkräften-Für Fachkräfte“ in verschiedenen Workshops Themen aus den jeweiligen Arbeitsschwerpunkten an andere Sozialarbeiter vermitteln.

Ort der diesjährigen Veranstaltung war das beschauliche Duderstadt in der Nähe von Göttingen in den Westausläufern des Harzes. Und da es in diesem Jahr das 20. Treffen war, gab es sogar einen Festakt mit einem Plenum, in welchem Fachkräfte aus verschiedenen Alters- und Erfahrungsgruppen über ihren Alltag und besondere Erlebnisse und Highlights, aber auch ihre ersten Projekte erzählten sowie ein Konzert am Abend. Neben der großen Möglichkeit zum fachlichen Austausch nahmen wir an verschiedenen Seminarangeboten teil. Und während der eine im Workshop „Arbeitsorganisation, Standards und Webwork – Das SorglosPaket für Einsteiger*innen“ sich über Fachliche Standards und Rahmenbedingungen, Unterschiede der Arbeit im städtischen und ländlichen Raum, Kernleistungsgebiete, Erstkontakt und die Gestaltung dessen, „Fettnäpfchen“, das Nähe-Distanz-Verhältnis und das Thema Webwork unterhielt und Einführungen in die Themengebiete bekam, war der nächste im Thema, „Was muss Streetwork in der praktischen Arbeit wissen? Rechtliche Grauzonen“, unterwegs. Hier ging es natürlich um das omnipräsente Thema Datenschutz und den Umgang mit sensiblen Daten, Bedingungen von Datenweitergabe und Schweigepflicht, den Ablauf von Strafverfahren und die präsente Diskussion zum Thema: „Aussageverweigerungsrecht in der sozialen Arbeit“. Des Weiteren bestand die Möglichkeit zum Fachaustausch und zur konkreten Rechtsberatung mit zwei Rechtsanwälten. Aber auch der Workshop „Nazis, voll 20. Jahrhundert? – Rex: Theorie, Praxis, eigene Haltung“ wurde von einem Mitglied unseres Teams besucht. Neben einer gemeinsamen Begriffsdefinition und des Begriffs „Rechtsextremismus“ ging es auch um die eigene Bewertung der Begrifflichkeit, verschiedene Dimensionen und die Frage, was die Szene interessant für junge Menschen macht und welche Zielgruppen von ihr angesprochen werden. Aber auch fachlicher Erfahrungsaustausch zum Umgang mit entsprechendem oder tendenziell anfälligem Klientel wurde begangen. Auch hier gab es als Grundlage wieder reichlich gemeinsame Begriffsklärung, damit alle Teilnehmer auch von den selben Dingen sprechen. Des Weiteren gab es eine kleine Retrospektive sowie Input über die Darstellung und das Auftreten sogenannter „Neuer Rechter“ bzw. die aktuelle Erscheinungsformen. In Gruppenarbeit, wurden die BAG-Standards zum Thema, aber auch die Themen Grenzen und eigene Haltung erarbeitet. Der vierte Besuch eines Workshops durch ein Teammitglied setzte sich mit dem Thema, „Streetwork mit Menschen mit Migrationsbezug – Einblicke in die Lebenswelt von marginalisierten Zielgruppen“, auseinander. Auch hier waren zunächst die eigene Haltung zu provokanten Aussagen zentrale Fragen, um sich selbstkritisch mit seiner fachlichen und persönlichen Einstellung auseinanderzusetzen. Im Anschluss berichtete ein Streetworker des Gangway-Teams Friedrichshain-Kreuzberg über seine Arbeit mit jugendlichen Roma und ihren Familien in der Nähe des Berliner Ostbahnhofs. Natürlich nicht ohne auch einen geschichtlichen Abriss zu Sinti und Roma, aber auch Einblicke in ihre Kultur und Lebenswirklichkeit zu geben. Dies wurde natürlich methodisch vielfältig getan und auch eine kleine selbstgedrehte Reportage durfte nicht fehlen. Darüber hinaus entstand ein schöner Austausch mit Kollegen aus anderen Städten, welche mit ähnlicher Klientel arbeiten. Der zweite Teil des Workshops setzte sich mit der Arbeit mit jungen geflüchteten Migranten auseinander und bot darüber hinaus Einblick in das Prozedere eines Asylverfahrens. Mittels des bekannten Formats, „1,2 oder 3“, wurden Kennzahlen zu Flucht und Migration in Deutschland, Europa, aber auch weltweit vermittelt. Darüber hinaus gab es einen Block zum Thema, „ANKOMMEN“, welcher wieder von einer selbstgedrehten Dokumentation von und über jugendliche Migranten aus Berlin-Reinickendorf eingeleitet wurde. Der Workshopteil bezog sich auf die Arbeit mit den Migranten und Flüchtlingen und ihre Lebensrealität, Probleme, stellte aber auch positive Erlebnisse sehr gut dar.

Alles in allem waren es drei intensive, aber auch sehr lehrreiche Tage und ein erneuter Besuch im nächsten Jahr ist natürlich angestrebt. Dann geht es ins beschauliche Schleswig-Holstein. Sollten wir denn einen der begehrten Plätze erhalten.

 

Wochenplan Sozialarbeit an Oberschule (22.KW)

Eine kurze Woche mit Zeit und Wetter für Eis wartet auf uns!

Montag findet das Streersoccerturnier auf dem Fontaneplatz statt. Wir schauen mal vorbei.

Die Prüfungen für Jahrgang 10 sind mittlerweile durch und auch für alle anderen heißt es langsam:“Endspurt!“

Wir fangen langsam mit Packen, Sortieren und Entrümpeln an, der Umzug steht ja auch noch an und will vorbereitet werden.

Wir sind dennoch für euch da: spätestens ab 8:30 Uhr und bis mindestens 14:00 Uhr!

Nichts geht mehr!!!

Wow, so einen Andrang wie dieses Jahr auf unser Ostsee-Ferienlager in Dranske auf Rügen hatten wir lange nicht mehr! Wir haben zusätztlich noch Betten nachgeordert und werden ein Feldbett aufstellen, aber nun ist wirklich der allerallerletzte Platz vergeben. Wir vermelden im Mai bereits restlos ausgebucht und müssen leider mitteilen, dass weitere Nach- oder Anfragen keine Aussicht auf Erfolg mehr haben. Es geht wirklich nix mehr! Jetzt freuen wir uns riesig auf den Sommer mit Euch, ob Surfer, Chiller im Jugendcamp oder kleine Piraten auf Abenteuersuche und sind uns sicher, dass der Wettergott auf unserer Seite sein wird – Sonne satt!! 🙂

Wochenplan Sozialarbeit in Oberschule (21.KW)

Regen, Sonne, Regen, Sonne… alles durcheinander.

An der BredowOS ist Klassenfahrtswoche, entsprechend Zeit haben wir für die weitere Planung der Projekte.

Bea geht Mittwoch mit den 10. ins Capitol, Donnerstag ist sie nur am Vormittag in der Schule. Freitag steht der letzte Ausflug mit den Streitschlichtern an.

Habt eine schöne Woche.

Ps.: es gibt noch ein paar wenige freie Plätze für Grenzen.los

Die Woche und morgen die U18-Wahl

Am Dienstag und Mittwoch beteiligten wir uns am „Aidsparcours“ an der Herder OS. Der Parcours soll Jugendlichen der 8 Klassen das Thema Liebe, Sexualität, HIV/Aids an 5 Stationen näher bringen. Morgen starten wir an verschiedenen Orten die U18-Europawahl für Kinder & Jugendliche in Königs Wusterhausen. Das JFZ Weinert wird auch wieder ein Wahllokal sein. Nach der Schule könnt Ihr bei… Read more →

Ute die Kräuterpädagogin war wieder da – auch die Presse war dabei…

Heute haben wir wieder mit Ute (Kräuter- und Naturhof Kolberg) gekocht – lecker war es. Es gab Kartoffel-Möhren-Rösti dazu selbstgemachten Zaziki mit verschiedenen frischen Kräutern. Alles selbst geschält, gerieben, gehackt, gemischt und gebraten – 5 kg Kartoffeln, 2 kg Möhren, 20 Eier und 1,5 kg Mehl – nur für die Rösti.  Unseren Durst stillten wir mit einem Kräuter Kaltgetränk. Beim Kochen haben wir einige Interviews gegeben und es wurden viele Fotos gemacht, sind dann wohl demnächst in der Zeitung….

Tote Mädchen lügen nicht: Mobbing zerfrisst

Hier mal eins der vielen Projektergebnisse, das sich mit einem großen Thema des Buches auseinandersetzt.

Die Bücher haben die Jugendlichen heute abgegeben und die ersten Projekte wurden vorgestellt. Nächsten Freitag kommen dann die letzten dran.

Das Projekt kam gut an, ich werde gemeinsam mit den entsprechenden Lehrkräften schauen, wie wir das noch verbessern können.

Wochenplan Sozialarbeit an Oberschule (20.KW)

Morgen ist ab 14 Uhr das Fontaneplatzfest, wo ihr uns auch finden werdet. U.a. mit der Frage:“Wer hat’s gesagt? Fontane oder Sido“

Montag bauen wir am Nachmittag den Aidsparcour auf, den wir Dienstag und Mittwoch mit Jahrgang 8 durchführen.

Donnerstag fahren wir am Nachmittag zur AG Sozialarbeit an Schule und Freitag führen wir an der BredowOS die u18 Wahl durch.

Eine volle und spannende Woche also!

Bis morgen sagen Moni und Bea

Ps.: noch gibt es freie Plätze für Grenzen.Los

Ferienlagervorbereitung

Nur noch zwei Monate und drei Tage bis zum Beginn des Ferienlagers im schönen Dranske auf Rügen. Jule und ich fuhren diesen Montag bis Mittwoch schon mal zu Martin in das NoHotel Hostel und bereiteten dort das Ferienlager direkt vor Ort vor – es erwarten Euch spannende Sachen im Piraten-, Jugend- und Surfcamp! Als kleinen Vorgeschmack gibt es ein paar… Read more →

Wochenplan Sozialarbeit an Oberschule (19.KW)

Montag stehen an beiden Schulen Lehrerkonferenzen an, außerdem noch Treffen mit den Schülersprechern Jahrgang 10.

Dienstag bereiten wir die Feste der Woche vor.

Am Mittwoch und Donnerstag finden dann die Aktivitäten rund um den Europatag an der HerderOS statt.

Moni nimmt Freitag an „Komm auf Tour“ teil. Bea ist gespannt auf die Präsentationen zu „Tote Mädchen lügen nicht“.

Samstag trefft ihr uns dann auf dem Fontaneplatzfest.

Wir sehen uns! Wenn ihr Fragen zu unserer Projektfahrt Grenzen.Los habt oder noch Ideen für unser Mädchencamp, sprecht uns an!